11. April 1878

Franz Carl Burgmer junior, Bäcker zu Broichhausermühle, kauft von Heinrich Kops, Gastwirt und Ackerer, und Ehefrau Sibilla geb. Neuhäuser, Grundstück (ca. 76 a) und Haus, teilweise noch im Bau, „mit Stallung und Backofen und allem An- und Zubehör". Etwa 1895 Kolonialwarenhandel (Landhandel) in einem Raum neben der Küche, Verkaufsfläche betrug etwa 16 qm.

1928

Übernehmen Eheleute Xaver Hetzenegger (gb. 1898) aus Regenstauf und Gertrud geb. Burgmer, die Jüngste der Burgmerskinder, die Gastwirtschaft und die Kolonialwarenhandlung. Xaver Hetzenegger (1.) war Glasermeister. Auf diesen Beruf legte er auch die größere Aufmerksamkeit; das Lebensmittelgeschäft wurde so „nebenher" betrieben. Das Ladenlokal wurde an die Straßenseite verlegt und die Verkaufsfläche wurde vergrößert auf ca.32 qm.

1946

Kaufmannsgehilfenbrief für Xaver Hetzenegger jr (II.) (gb. 1926) 1949 Am 1. März übergeben die Eltern das Geschäft an Xaver j r. 1953: Mietvertrag zwischen Sr. und Jr. Hetzenegger, erstmals Mitglied in der REWE-Einkaufsgenossenschaft Köln, Schulungskurs amerikanischer Spezialisten für „rationelle Verkaufsgestaltung" in der Kölner Uni. Erste Informationen über Selbstbedienung.

1954

Erweiterung der Gewerbeerlaubnis: auch Branntwein. Wir erhalten die erste von Band laufende SB-Tiefkühltruhe von Linde.

1955

Mitglied des Spar- und Darlehnskassenvereins Sand eG.

1956

Ladenumbau auf Selbstbedienung , der erste Selbstbedienungsladen in Bergisch Gladbach, Kauf einer Kassenmaschine. Bis dahin wurde auf Blöckchen addiert.

1961

Gewerbeerlaubnis erweitert auf Nichtlebensmittel.

1962

Neue KIND-Ladeneinrichtung und die Verkaufsfläche wurde auf ca.50 qm vergrößert 1963 Erweiterung des Sortiments um Frischmilch, Molkereiprodukte, Frischfleisch, Verkaufsfläche jetzt 64 qm, Vater Hetzenegger stirbt mit 65 Jahren.

1983

Nach Zwischengröße von ca. 80 qm, An- und Umbau für größere Verkaufsfläche durch seinen Sohn Xaver Hetzenegger. Neu: Metzgereiabteilung und Verkaufsfläche 210 qm.

1987

Nach abgeschlossener Gärtnerlehre in Opladen und kaufmännischer Lehre im KONTRA-Markt Eichhof beim Ausbilder Hans Josef Irlenbusch tritt Markus Hetzenegger in den elterlichen Betrieb ein.

1992

Umbau. Neu dazugekommen: Getränkemarkt mit einer zusätzlichen Verkaufsfläche 300 qm.

1993

Ausbildereignungsprüfung Markus Hetzenegger

1995

Am 1. Januar übernimmt Markus Hetzenegger das Geschäft. 16. September 1995 100-jähriges Geschäftsjubiläum, welches mit großer Beteiligung der Sander-Ortsvereine und der gesamten Kundschaft gefeiert wurde in historischen Ambiente, mit alten Bildern und Geschichten. Unter anderem begrüßte Bundestagsabgeorneter Herr Wolfgang Bosbach in seiner Festrede die zu diesem Zeitpunkt fast 100-jährige Kundin Frau Formes sowie die fast ebenfalls auf die 100 zugehende ehemalige Verkäuferin Frau Neu.

1999

Wir überlegen eine bedeutende Vergrößerung des Geschäftes, um die Nahversorgung in Sand zu sichern, den steigenden Ansprüchen der Kunden zu genügen und natürlich auch die Existenz zu sichern. Die Überlegung, den Markt an bestehendem Platz (Herkenrather Straße 5) zu vergrößern, erwies sich als unwirtschaftlich. Man rät zum Neubau auf neuer Fläche. Kauf des Grundstückes von Familie von Siemens. Verhandlungen mit SPAR, REWE und EDEKA.

2003

Erteilung der Baugenehmigung, Ende März erster Spatenstich und Beginn der Bauarbeiten. Bei ungewöhnlich langen trockenem Wetter gehen Arbeiten zügig voran. Am 25. Juli ist Richtfest. 16. Oktober 2003 Eröffnung Frischemarkt mit großem Backshop und kleineren weiteren Shops Nach 50 Jahren Mitgliedschaft Wechsel von REWE zur Genossenschaft EDEKA. Im neuen Markt ist die Verkjaufsfläche nun 1.300 qm.

2004

 

Jahresfeier im Festzelt auf dem Parkplatz, gleichzeitig als verschobene Eröffnungsfeier, Ehrengäste: stellv.Bürgermeister Hubert Hagen, ehem. Bürgermeister und ehem. MDB.und Sander Urgestein Franz Heinrich Krey , Corinna von Siemens, Eheleute Irlenbusch, Pfälzer Weinprinzessin; Festansprache hielt MDB Wolfgang Bosbach.

2007

 

Anbau Wintergarten für Ausgliederung des Blumenshops. 45 qm. Nach großem inneren Umbau jetzt große Weinabteilung mit über 800 Sorten Wein und Sekt, geleitet von Fr. Naßelstein; nostalgische Einrichtung der früheren Gaststätte Zur Post, Fam. Küster aus Biesfeld sowie einem kleinen nachgestellten Lebensmittelmarkt zur Zeit von 1950. Hier finden regelmäßige Weinverkostungsabende mit Fr. Naßelstein, Fr. Duhr und in der Regel einem Winzer statt.

2008

Herr Vedat Keskinler übernimmt Fisch- und Feinkostladen als Untermieter unter dem Namen Hamdi Baba.

2012/2013

Parkplatz mit 70 Stellplätze wird zu klein. Familie von Siemens stimmt einem erneutem Grundstückskauf nördlich des Marktes für zusätzliche 37 Parkplätze zu. Vater Xaver, 86, ist noch täglich im Betrieb. Vor Feiertagen betreut er Kunden im Markt.
   
   

 

 

 

 

 

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